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zitat

Neu anfangen fällt uns
leichter, wenn wir Altes im Guten loslassen.

- © Monika Minder -

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wissen

Neujahr
Silvester




Neujahr

Im Hinter-uns-lassen des alten Jahres und Eintreten ins neue Jahr
schweben wir in einem Übergang, in einem Dazwischen, das uns
durchaus Angst machen kann. Das Alte ist vorbei, unwiderruflich,
das Neue noch nicht geschaffen.

Oftmals werden schwierige Ereignisse, die wir schon meinten hinter
uns gelassen zu haben, gerade in dieser Übergangsphase wieder
lebendig.

Besonders, wenn wir einen lieben Menschen, ein Haustier oder
eine liebgewonnene Umgebung loslassen mussten, kann es sein,
dass wir den Schmerz und die Trauer nochmals sehr intensiv
durchleben. Wir spüren die Endgültigkeit, die uns mit dem Ende
des Jahres sehr stark ins Bewusstsein tritt.

Das Traurig-sein zulassen, hilft verarbeiten und ist ein Schritt in die
neue Richtung, ein Entwicklungsschritt, den wir durchschreiten
müssen, damit etwas Neues entstehen kann.

Das Neujahr mit seinem neuen Tag, mit seinem frischen Morgen
bietet uns die Möglichkeit eines Neuanfangs.




Altjahrswoche
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In der Altjahrswoche dürfen wir uns durchaus etwas Zeit nehmen
für uns selber. Es kann sehr hilfreich sein, über das alte Jahr zu
reflektieren und uns in Fantasien und Träumereien über das neue
Jahr fallen zu lassen.

Sich die Zeit nehmen und dieses "Dazwischen" bewusst gestalten,
ist ein wunderbares Ritual, das befreit und stärkt.

In der Altjahrswoche nehme ich mir jeweils ein bis zwei Tage Zeit und
lasse das alte Jahr noch einmal Revue passieren. Gedanken und
Gefühle, die aufkommen, lasse ich zu und schreibe sie auf. Am
zweiten Tag räume ich Schränke auf, entsorge Klamotten, putze,
wasche und löse mich allgemein von altem und neuem Krempel.

In der Regel verschenke ich alles im Bekannten- und Freundeskreis
oder gebe die Sachen an eine Hilfsorganisation.

Die nächsten ein bis zwei Tage nehme ich mir Zeit und träume vom
Kommenden. Ich mache mir Gedanken und Notizen über Wünsche
und Ziele, über Möglichkeiten und all das, was ich ändern möchte
und über das, was so bleiben darf, wie es ist, weil es gut ist.


Kleiner Tipp

Wenn wir Wünsche, Träume, Ereignisse und
Gefühle aufschreiben, wirken sie intensiver und
wir können uns vieler Dinge bewusster werden.
Hilfreich ist das auch, wenn wir uns für das neue
Jahr etwas vornehmen. Es lässt sich dann leichter
umsetzen.





Loslassen
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Manchmal ist es Zeit etwas loszulassen, weil wir uns nicht mehr
wohl fühlen, weil wir krank werden, weil es nicht mehr passt.

Wir dürfen uns eingestehen, dass wir das ein oder andere nicht
mehr lieben und dass Gewohnheiten kein Ersatz für Liebe sind.
Vielleicht passen die Freunde nicht mehr, der Partner, die
Freizeitbeschäftigungen oder die Arbeit erfüllt nicht mehr.

Manchmal stehen alte Konflikte im Raum, die wir über das Jahr
hinweg aufgeschoben oder verdrängt haben. Wenn wir entspannter
ins neue Jahr gehen wollen, ist es hilfreich die Dinge beim Namen
zu nennen. Ein Gespräch erledigen, sich Luft verschaffen, etwas
bereinigen ...




Das neue Jahr kann kommen
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Das neue Jahr lässt sich leichter umarmen, wenn wir das ein und
andere erledigen können, aber auch damit, dass wir es ruhen
lassen können. Wir müssen uns nicht unter Druck setzen und
das ganze Leben innert weniger Tage umstrukturieren.

Meistens reicht es, wenn wir uns bewusst machen, was wir im
Laufe des neuen Jahres verändern möchten. Welche Wünsche
und Bedürfnisse mehr Beachtung und Raum brauchen.

Denn schliesslich haben wir ja wieder ein ganzes Jahr Zeit und
das ist doch etwas Wunderbares.




Vorsätze
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Für viele Menschen ist Neujahr ein guter Zeitpunkt, um Vorsätze
zu fassen und sie auch anzugehen. Manche Vorsätze überleben
sogar den ersten Monat, viele jedoch scheitern bereits am Tag
danach und nur wenige werden wirklich konsequent durchgezogen.

Das mit den Vorsätzen ist also leichter vorgenommen als umgesetzt.
Vorsätze sind ja auch etwas ganz fieses. Warum? Weil sie in der
Regel nicht lebenswichtig sind.

> mehr lesen zum Thema Vorsätze


(© Artikel von Monika Minder)



Himmelbild mit Lebensweisheit

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke gratis verwendet werden.


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Gedicht
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Das Jahr ist satt


Das Jahr ist satt und müd
Nichts mehr, was in deiner Seele glüht.
Auf der Erde wird es kalt
Und der bunte Zauber verliert sich bald.

Zwischen alt und neu
In diesem Dazwischen sich freun,
Wo Zeit und Angst und Tod
Mehr sind als ein leises Wort.

So mag das alte Jahr sich gern verwehn,
Leben möchten deine Augen sehn.
Das Grosse, das dich beim Namen nennt
Und in der flüchtigen Zeit für immer bleibt.

(© Monika Minder)


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