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Mensch-en
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der Mensch von Tucholsky
Mensch gegen Natur
wenn die Haut juckt



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zitat

Der kürzeste Weg zwischen
zwei Menschen ist ein
Lächeln.

- aus China -

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Mensch
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Herzlich Willkommen

"Der Mensch wird frei geboren und überall ist er in Banden.
Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und
ist trotzdem mehr Sklave als sie."
(Jean-Jacques Rousseau)

Dieses Zitat könnte durchaus heute geschrieben worden sein und
nicht im 18. Jahrhundert. Es ist aktueller denn je.

Obwohl der Mensch sich heute vieler Freiheiten bedient, seine
Entscheidungen selber treffen kann, selber denken und handeln
kann, sogar die Frauen, verliert die Sehnsucht nach Freiheit
ihren Zauber nicht.

Wir wissen, dürfen, können, gönnen und erlauben uns so einiges
und noch viel mehr.

Was wir nicht bezahlen können, zahlt die Bank, was wir nicht lieben
können, ersetzen wir, was wir nicht mehr trendy finden, werfen wir
weg, was wir nicht kommunizieren können, verdrängen wir, was wir
nicht erreichen können, kompensieren wir ...

Vielleicht doch nur eine Scheinfreiheit in der wir uns befinden.

Verwechseln wir Konsum mit Leben, mit Freiheit und Glück?



Was wir haben

Was wir haben, wollen wir nicht teilen,
was wir teilen können, brauchen wir nicht.
Was wir sind, wollen wir nicht bleiben,
wo wir hinwollen, kommen wir nie an.
Was wir suchen, wollen wir nicht finden,
was wir finden können, suchen wir nicht.
Was wir sind, wollen wir nicht schätzen,
was wir leben, wollen wir nicht sterben.

(© Monika Minder)

Nach einer Idee von Thomas Brasch; "Was ich habe, will ich nicht verlieren"


Himmelbild mit Zitat

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke gratis verwendet werden.




Traditionen - Rituale
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Oder wie ist es mit den Traditionen und alljährlichen Ritualen. Sei
es an Weihnachten oder Geburtstagen. Wieviele unterwerfen sich
diesem Druck, der Hektik und dem Stress?

Wieviel Unfreiheit haben wir uns selber aufgehalst?

Oder wieviele reisen jedes Jahr mit den immer gleichen Leuten an
die immer gleichen Orte, obwohl es vielleicht schon länger nicht
mehr stimmig ist?

Es wird kaum bewusst wahrgenommen, denn es ist ja jeweils ganz
nett, aber.... . Nur dieses Aber in den Sätzen lässt uns aufhorchen,
vielleicht auch noch die Gereiztheit im Vorfeld.

Frühestens dann, wenn die Kompromisse zu faulen Kompromissen
werden, wird es Zeit, sich Fragen zu stellen und zu handeln.

Doch warum fällt es uns so schwer dieses kleine Wörtchen NEIN
auszusprechen? Fürchten wir die Konsequenzen zu sehr?


Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter,
als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und
laut zu sagen: Nein.

(Kurt Tucholsky 1890-1935, deutscher Schriftsteller)





Was ist der Mensch?
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Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Was ist das Leben? Was ist der Sinn des Lebens?

All diesen Fragen und vielen weiteren sind grosse Philosophen,
Psychologen, Mystiker und andere Wissenschafter seit Jahren
auf der Spur.

Und manchmal stellen wir uns diese Fragen selber. Vielleicht,
wenn es uns gerade nicht so gut geht, wir das Gefühl haben,
dass alles keinen Sinn hat, wir gegen eine Wand rennen, wir
nicht geliebt und verstanden werden.




Der Mensch in der Gesellschaft
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Trotz Wohlstand sind viele Menschen unglücklich und krank.

Die Menschen werden viel älter, aber auch einsamer.

Trotz technischer Kommunikationsmittel wird nicht wirklich kommuniziert.

Das Konsumverhalten war noch nie so gross wie heute.

Ökonomie als oberste Maxime. Aus Natur und Mensch noch mehr und
noch mehr herausholen?

Krisen in der Welt und im Leben werden selten als Chance gesehen.

Selbstentfaltung im Dienst eines anderen erhält zu wenig Anerkennung.

Sensibilität erhält zu wenig Raum und Wertschätzung.




Was ist der Mensch?
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Ein grosser Verdränger, der meistens den Weg des geringsten
Widerstandes geht und nicht mehr bereit ist zu leiden? Zu leiden
für die Entfaltung seines wirklichen Wesens.

(© Monika Minder)



Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird das Glück erkauft.

(Fjodor Dostojewski)



Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden.

(Iwan Sergejewitsch Turgenew)





Wie leben?
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In Anbetracht dessen, täte Mensch wohl gut daran, sich vermehrt
seiner inneren Leere zu widmen und eigenverantwortlich für mehr
Erfüllung im Leben zu sorgen.

Tönt ganz einfach, doch wieso fällt ihm gerade das so schwer?

Wahrscheinlich weil er unbequemere und andere Wege gehen
müsste.

Und weil die Wirtschaft nicht so ausgerichtet ist, dass sozialer
Wohlstand, dass Selbstentfaltung im Dienst eines anderen
gebührend gelebt werden kann.

Innere Leere mit äusserer Geschäftigkeit füllen. Immer höher und
weiter, immer noch mehr Unsinn produzieren und konsumieren ...


Die Gier ist immer das Ergebnis einer inneren Leere.

- Erich Fromm -




(© Artikel von Monika Minder 2012-2013)



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